Impressum
Account erstellen
login

Danksagung

Liebe Mardischer,

seit unserem Heimattag 2007 in Dinkelsbühl sind schon einige Wochen verstrichen. Ich finde es deshalb endlich an der Zeit, mich bei Euch allen recht herzlich zu bedanken, dass Ihr meinem Aufruf gefolgt seid und am Trachtenumzug in Dinkelsbühl so zahlreich und mit voller Begeisterung und Stolz die Trachten unseres kleinen Heimatdorfes Mardisch zur Schau getragen habt.
Es war nicht selbstverständlich und nicht so einfach, die viel zu klein gewordenen eigenen Trachten herzurichten und wieder passend zu machen. Auf diesem Wege danke ich all den Frauen, die beim Umändern fleißig mitgeholfen haben.
Auch den vielen Mardischer Zaungästen, die uns vom Straßenrand lautstark zuwinkten, ist zu danken.

Einen besonderen Dank an Ilse und Eduard Schenk, die es erst ermöglicht haben, diese Zeilen „ übers Internet“ an Euch zu richten. Vielen, vielen Dank, dass Ihr die Homepage wieder aktiviert und mich dabei unterstützt habt, den Aufruf, die Informationen und das Programm zum Heimattag über diese Seite zu gestalten. Danke, dass Ihr als unsere offiziellen Foto- und Kameraleute dabei wart. (ein kurzes Video ist in Vorbereitung.)
Ein herzliches Dankeschön an Udo Albrich, der das Layout für das Schild, den Druck der Fähnchen und der Tischkarten übernommen hat. Danke auch, dass Du mit meinem Neffen RAUL (der Jüngste Trachtenträger der Gruppe) und Beate am Umzug teilgenommen habt.

Vielen Dank an Oliver Tausch, Christian Dragosin (beide Fahnenträger)und Markus Zink (Schildträger mit der Aufschrift „ H O G Mardisch e.V.“), die die schwerste Aufgabe hatten, die Fahnen und das Schild, die nicht leicht waren, ca. eine Stunde hochzuhalten.

Danke an unseren Ehrenvorsitzenden Georg Baumann mit Gattin Annemarie, die den weitesten Anreiseweg hatten und die weder Mühe noch Kosten gescheut haben, um dabei zu sein.

Ein Lob an unseren 1.Vorsitzenden Fritz Roth, der mit den beiden Töchtern Christine und Annelie in Tracht und Betty als Fotografin angereist war.
Obwohl Mardisch nicht zum klassischen Weinland zählt, fand ich die Idee von Karl Zink toll, mit einem Weinfass aus Eichenholz in einem schön geschmückten Bollerwagen an den guten Wein aus Mardisch zu erinnern.

Den Bollerwagen folgten in Tracht: Anita, Astrid und Fritz Zink jun.; Sven, Jacqueline, Anette und Karl Zink; Robin, Jannik, Helga und Rolf Zink sowie Denis Nanasi der Sohn von Hildegard. Opa Zink wäre gerne mitmarschiert, aber er musste seine Krawatte einem Jüngeren aus der Großfamilie abgeben. Danke Euch allen!

Vielen Dank an: Brigitte (Gitta) und Hans Hermann, Hanni und Heinrich Binder, Helga und Hans Fakesch, Hilda Schmidt mit Tochter Heike Standtke, Gerda und Otto Zillmann.

Liebe Hanni Hartmann, schön, dass Du noch Deinen Mann Hans sowie Eure Tochter Agnes mit Ehemann Christian Kirschner für den Aufmarsch begeistern konntest! Ihr alle gehört neben der Großfamilie Zink (13 Personen) zu denen, die schon am 9.Heimattreffen in Ingolstadt „JA“ zu Dinkelsbühl gesagt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, ohne Eure Zusage wäre der Trachtenzug der H O G Mardisch nicht möglich gewesen.

Danke Dominik, Anni und Rudi Schenker, Luise, Marion, Brigitte und Thomas Schuller, Wilhelm Weber, Rita und Willi Fronius, Frank Biemel, Gerda und Hans Fronius, Hilda Stein sowie Johanna und Martin Albrich (der Älteste Teilnehmer).
Ihr, die älteren Trachtenträger, habt erst unsere Gruppe zu einer Einheit geformt.
Als der Mardischer Trachtenzug vor der Ehrenbühne von der Moderatorin Ines Wenzel vorgestellt wurde, winkten wir fleißig mit unseren Fähnchen und waren mächtig stolz dabei zu sein. Als Sie dann verkündete, dass eine der Mardischer Kirchenglocken im „Turm der Erinnerungen“ in Drabenderhöhe schlägt, hatte ich den Eindruck, den Klang der Glocke wahrzunehmen.
Unsere Trachtengruppe, bestehend aus 54 Personen, wirkte sehr ausgewogen und war eine der größten Gruppen mit drei Generationen. Es waren dabei:
- 11 Kinder
- 4 Jugendliche
- 19 Frauen
- 20 Männer
- jüngster Teilnehmer : 15 Monate
- ältester Teilnehmer : 76 Jahre

Dass so viele Frauen in unserer Mardischer (Jungsächsischen) blauen Tracht erschienen sind, hat mich sehr überrascht. Ob eigene oder geliehene, spielt dabei keine große Rolle. Ich hoffe, Ihr seid mir nicht böse, wenn die Aufstellung nicht nach Eurem Wunsch war, Hauptsache das Gesamtbild hat gepasst.
Wenn ich erinnern darf, habe ich 3 Anläufe gebraucht, bis es dann soweit war. Für 2005 konnte ich kaum jemanden begeistern, 2006 waren es knapp 10 Personen, doch dass sich dieses Jahr 54 Teilnehmer in Dinkelsbühl in Tracht einfinden, hat meine Hoffnungen und Vorstellungen weit übertroffen.
Ob das an dem 50-jährigen Jubiläum der Partnerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland oder dem 40-jährigen Jubiläum seit der Errichtung der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl oder den Ereignissen in Rumänien lag, wird wohl nicht zu klären sein. Ich hoffe, Ihr seid auch der Meinung, dass wir alle gemeinsam unser altes kleines Heimatdorf Mardisch würdig präsentiert und vertreten haben.
Als wir dann abends beim Fackelzug an der Gedenkstätte unserer Toten gedachten, ging mir durch den Kopf „unsere Vorfahren wären stolz auf uns, wenn sie uns heute zugesehen hätten“.
Dass Mardisch ein kleines abgelegenes Dorf in Siebenbürgen ist, wissen viele, dass die Mardischer weltoffen sind, wissen die meisten, darum passt auch das Motto des Heimattages „Wir in Europa“ so gut zu den Mardischern wie der Habesch zu Mardisch.
In der Hoffnung, dass ich niemanden vergessen habe und dass alle Namen richtig geschrieben sind, schließe ich meine Danksagung mit einem Zitat des Oberbürgermeisters von Dinkelsbühl Dr. Christoph Hammer: “Seien Sie uns heute und auch in Zukunft herzlich in Ihrer Stadt Dinkelsbühl willkommen“

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Albrich jun.


P.S. Bitte meldet Fehler an Edi Schenk oder Martin Albrich jun. damit wir sie berichtigen können.

(908 Wörter in diesem Text)
(3123 mal gelesen)    Druckbare Version


» Substance: pragmaMx » Style: Ahren Ahimsa