Gas, Wärmepumpe oder Infrarot was ist die beste Wahl?

Wer heute vor der Entscheidung für eine neue Heizung steht, hat die Qual der Wahl. Gas ist bekannt, aber politisch unerwünscht, die Wärmepumpe wird massiv gefördert, ist aber teuer und die Infrarotheizung ist neu und noch unbekannt. Wir vergleichen die drei Systeme ehrlich anhand der Kriterien, die wirklich zählen, nämlich Anschaffung, Betriebskosten, Lebensdauer und Komfort, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Anschaffungskosten: Der größte Unterschied

Hier gewinnt die Infrarotheizung https://topirpaneli.si/ haushoch. Für ein Einfamilienhaus mit einhundertvierzig Quadratmetern zahlen Sie für eine Gas-Brennwertheizung inklusive aller Rohre, Kamin und Heizkörper etwa zwanzigtausend Euro. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Umbau auf Fußbodenheizung, Pufferspeicher und neuem Zählerschrank kostet mindestens achtundzwanzigtausend Euro, auch nach Abzug der Förderung. Eine komplette Infrarotheizung mit zehn Paneelen, Thermostaten und Montage kostet nur etwa achttausend Euro. Sie sparen also mindestens zwölftausend Euro am ersten Tag. Dieses gesparte Geld ist Ihr Puffer für die nächsten zwanzig Jahre und muss bei der Wirtschaftlichkeit immer mitgerechnet werden.

Betriebskosten und Unabhängigkeit von Energiepreisen

Im reinen Verbrauch ist Gas aktuell noch am günstigsten, etwa eintausendvierhundert Euro pro Jahr für unser Beispielhaus. Strom direkt aus dem Netz für die Infrarotheizung https://infrardecipaneli.si/ würde etwa zweitausendeinhundert Euro kosten und die Wärmepumpe liegt dank ihres Wirkungsgrades von eins zu drei bei etwa neunhundert Euro Stromkosten. Auf den ersten Blick gewinnt die Wärmepumpe. Aber die Rechnung ändert sich komplett, wenn Sie eine Photovoltaikanlage besitzen. Dann kostet der Strom für die Infrarotheizung nur noch acht Cent pro Kilowattstunde und die jährlichen Kosten sinken auf etwa eintausenddreihundert Euro, also fast gleichauf mit Gas, aber ohne den ständigen Anstieg durch die CO2-Steuer. Gas wird durch die CO2-Steuer bis 2030 um mindestens fünfzig Prozent teurer werden, während Ihr Solarstrom immer gleich günstig bleibt. Die Wärmepumpe ist zwar sparsam, hat aber hohe versteckte Kosten für Wartung, Kältemittel und den Strom für die Umwälzpumpen.

Lebensdauer, Wartung und Komfort im Alltag

Eine Gasheizung lebt etwa fünfzehn Jahre, danach ist ein teurer Austausch fällig. Sie benötigt jedes Jahr eine Wartung und alle zwei Jahre den Schornsteinfeger. Eine Wärmepumpe lebt etwa zwanzig Jahre, hat aber viele bewegliche Teile wie Kompressor und Ventilatoren, die kaputt gehen können. Die Wartungskosten liegen bei etwa zweihundert Euro pro Jahr. Eine Infrarotheizung hat keine beweglichen Teile, keine Wartung, keinen Schornsteinfeger und eine Lebensdauer von über dreißig Jahren. Der Hersteller gibt oft dreißig Jahre Garantie auf die Heizfläche. Beim Komfort ist der Unterschied am größten. Gas und Wärmepumpe heizen die Luft, es gibt kalte Füße, trockene Luft und Staubverwirbelung. Infrarot heizt die Wände und den Körper direkt, es gibt warme Füße, fünfzig Prozent Luftfeuchtigkeit und keinen Staub. Für Allergiker ist das ein riesiger Vorteil. Außerdem können Sie jeden Raum einzeln und per App steuern, was mit einer Zentralheizung kaum möglich ist. Das Fazit ist klar, wenn Sie einen Neubau oder ein gut gedämmtes Haus haben und eine Photovoltaikanlage planen, ist die Infrarotheizung die günstigste, langlebigste und komfortabelste Lösung. Nur im völlig unsanierten Altbau ohne jede Dämmung ist die Wärmepumpe mit Fußbodenheizung noch im Vorteil.

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